| Wachs-Papier
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Überwiegend holzfreies Papier, das mit Paraffin, Wachs oder Zusätzen auf der Oberfläche beschichtet oder imprägniert wird. Dadurch ist es wasserabweisend z.B. für Verpackungszwecke (Süßigkeiten, Brot, Metallwaren).
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| Wäscheauszeichnungs-Karton
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Farbechter, laugen- und säurefester Karton. Zum Kennzeichnen von Wäschestücken für die chemische Reinigung.
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| Waldschaden
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Seit 1984 werden in Deutschland Schäden an Bäumen nach einheitlichen Methoden klassifiziert und erfasst. So bekommt man einen Überblick über den Gesundheitszustand des Waldes. Die Papierindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zur Regeneration des Waldes durch Verwendung von geschädigten Bäumen und von Durchforstungsholz als Rohstoff für die Papierherstellung.
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| Walzenstrichverfahren
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Eines der Verfahren zur Oberflächenveredelung von Papier. Dabei wird in der Papiermaschine mit Auftragswalzen auf beiden Seiten gleichzeitig Streichfarbe (Pigment und/oder Kunststoffstrich) aufgetragen.
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| Wasser
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Wichtiger "Hilfsstoff" auch für die Blattbildung bei der Papierproduktion. Dabei ist durch moderne Technik (geschlossener Wasserkreislauf) der Wasserverbrauch in den Papierfabriken stark reduziert. Das "Abwasser" wird durch biologische Reinigungsanlagen - strengen Vorschriften entsprechend - umweltschonend aufbereitet.
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| Wasserdichtes-Papier
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Hauptsächlich für Packzwecke gefertigtes Papier. Es wird durch Imprägnieren oder Kaschieren undurchlässig für wässerige Flüssigkeiten gemacht.
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| Wasserfestes-Papier
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Identische Bezeichnung für nassfestes Papier (Nassfestigkeit), das auch bei lang andauernder Wassereinwirkung seine Gefügefestigkeit weitestgehend behält. Dies wird durch eine Kunstharzzugabe in den Faserstoff erreicht.
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| Wasser-Krepppapier
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Dekorations- und Gärtnerkrepp. In einem von der Papierherstellung getrennten Arbeitsgang (nach dem Durchlauf durch ein Leimbad) wird es in nassem Zustand auf einem Zylinder (durch angestellten Schaber) fein gekreppt.
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| Wasserlinien
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Teilweise sogar durch Zollbestimmungen vorgeschriebene parallele Wasserzeichenlinie in einzelnen Papiersorten (Zeitungsdruckpapier)..
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| Wasserzeichen
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In durchscheinendem Licht sichtbare Zeichnung/Muster im Papier. Damit wird auf gefällige Weise die Herkunft oder Güte dieses Papieres dokumentiert. Man unterscheidet zwischen echtem Wasserzeichen (durch Faserstoffverdrängung und/oder -anreicherung mit Egoutteur bei der Blattbildung), dem halbechten Wasserzeichen (durch Prägung der fertigen noch feuchten Papierbahn mit Molettewalze) und dem imitierten Wasserzeichen (durch nachträgliche Prägung oder farblosen Aufdruck).
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| Wechselbahn
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Wenn zur Ausnutzung der Arbeitsbreite einer Papiermaschine aus den gefertigten Rollen sowohl in Schmal- wie Breitbahn Bogen geschnitten werden, spricht man von Wechselbahn.
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| Weich-Pappe
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Ungeleimte, voluminöse Pappe. Für Wärme- und Schallisolierung sowie Unterlegzwecke.
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| Weihnachts-Papier
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Mehrfarbig, mit weihnachtlichen Motiven bedrucktes Geschenkpapier in verschiedenen qualitativen Ausführungen.
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| Weisse
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Ein sehr entscheidendes Kriterium für die qualitative Zuordnung von Papier. Die Weiße (der Weißgehalt) wird gemessen im Vergleich zu Magnesiumoxyd, dessen Rückstrahlvermögen für Licht aller Farben gleich 100% gesetzt wird (nicht zu verwechseln mit Farbort).
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| Weiss-Schliff
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Anders als beim Braunschliff wird das Holz nach dem Schälen der Rinde beim Weißschliff (hauptsächlich Fichte, Pappel) vor dem Schleifen nicht mehr besonders behandelt. So erhält sich die natürliche (helle) Färbung der Faser.
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| Welligsein
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Mangelhafte Planlage von Bogenware. Verantwortlich sind am häufigsten Feuchtigkeitsschwankungen bei Produktion, Transport und Lagerung. (Randwelligkeit, Tellern).
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| Well-Pappe
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Aus gewelltem Papier oder Karton zwei- und mehrlagig gefertigtes, stoßdämpfendes Verpackungsmittel. In verschiedensten Güteklassen.
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| Werkdruck-Papier
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Maschinenglattes Papier für die Herstellung von Büchern ("Druckwerken"). Dabei ist das Volumen (z.B. 1,5-fach, 1,75-fach, 2-fach) von besonderer Bedeutung (Dickdruck-Papier).
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| Wertpapier/wertzeichen-Papier
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Gruppe der holzfreien, aus zähen Rohstoffen gearbeiteten Papiere. Meist mit Sicherheitswasserzeichen für Dokumente, Banknoten, Wertmarken usw.
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| Whatman-Papier
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Nach dem englischen Papiermacher James Whatman benanntes Büttenpapier. Es wird aus Hadern hergestellt, zur Verwendung als hochwertiges Aquarell-Zeichenpapier.
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| Wichte
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Das Raumgewicht von Papier und Karton wird auch als Wichte bezeichnet. Hierunter versteht man sein Rohgewicht bei einem gedachten Würfel von 1 cdm = 10x10x10 cm. Formel: Flächengewicht (g/qm) / Dicke (mm) x 1.000 = Wichte (kg/cdm)
z.B. 80 g/qm / 0,078 mm x 1.000 = 1,01 kg/cdm
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| Wickelfalz
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Falzart, bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass je nach Anzahl der Brüche eine Wicklung entsteht.
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| Wickel-Pappe
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Vollpappe, die durch Aufwickeln nasser Faserstofflagen auf eine Formatwalze hergestellt wird. Z.B. Handholzpappe, Handlederpappe, Buchbinderpappe.
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| Widerdruck
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Der Rückseiten- (Gegen-)druck bei zweiseitigen Drucksagen, meist auf der Siebseite des Papieres. Der Vorderseitendruck wird dabei als "Schöndruck" bezeichnet.
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| Wiegekarten-Karton
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Mittelfeiner, satinierter, naturfarbiger Karton. Für die Beschriftung in Wiegeautomaten.
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| Wiegendrucke
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Sammelbezeichnung für alle bis zum Jahre 1500 hergestellten gedruckten Schriften und Bücher, weil sie aus der "Kinderzeit" des Druckens stammen (auch Inkunabeln genannt). Frühdrucke stammen aus der Zeit von 1500 - 1550.
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| Wollfilz-Papier-(pappe)
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Mit Zusatz von Reißwolle gefertigtes, weiches Papier. Zum Ausfüttern von Handtaschen und weichen Bucheinbänden.
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