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Nagelprobe
Nassfestigkeit
Nasspartie
Nasspressenpartie
Natron(kraft)pack
Natron-Sulfatverfahren
Natürliches-Wasserzeichen
Natur-Karton
Naturkunstdruck
Natur-Papier
Naturpaus-Papier
Nebenbahn
Neue-Bleichverfahren
Normal-Kopierpapier
Normal-Papier
Normformate-(din-Formate)
Noten-Papier
Nutzen
 
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Nagelprobe
Zieht man die Kanten eines Papierblattes so zwischen Daumen und Zeigefinger, dass die Fingernägel die Kanten dehnen können, werden zwei gegenüberliegende Kanten glatt bleiben und die beiden anderen Kanten wellig werden. Parallel zu den glatten Kanten verläuft die Laufrichtung des Papieres.
Nassfestigkeit
Für bestimmte Einsatzzwecke (z.B. Flaschenetiketten, Papiersäcke, Hygiene) ist eine höhere mechanische Festigkeit des Papieres, auch in nassem Zustand, nötig. Diese Nassfestigkeit wird durch Zusätze (z.B. Kunstharze) im Stoffbrei erzielt.
Nasspartie
Der Teil der Papiermaschine, in dem durch Entwässern der Faserstoffaufschwemmung (z.B. 99 Teile Wasser : 1 Teil Faserstoff) und Verdichtung (Nasspressen) die "Blattbildung" bewirkt wird.
Nasspressenpartie
Der Teil der Papiermaschine, in dem filzbespannte Walzen die endlose Papierbahn weiter verfestigen und entwässern.
Natron(kraft)pack
Besonders zähes, reißfestes Packpapier aus Natronzellstoff (heute auch aus Sulfitzellstoff gefertigt).
Natron-Sulfatverfahren
Um aus dem Rohstoff (z.B. Holz, Stroh), Zellstoff zu gewinnen, wird er zu Hackschnitzeln zerkleinert. Anschließend entzieht man durch chemischen Aufschluss (Kochen in einer Flüssigkeit) die "Inkrusten" Lignin, Harz, Kieselsäure, Fette usw. Übrig bleiben die reinen Zellulosefasern. Als Kocherflüssigkeit dient eine Lauge aus Ätznatron- und Natrium-Sulfat. Das faserschonende, ergiebige, aber durch Geruch und Abwasser umweltbelastende Natron-Sulfatverfahren ist in der BRD nicht zulässig. Pro Jahr werden 1,4 bis 1,5 Mio. t Zellulosefasern importiert.
Natürliches-Wasserzeichen
Echtes Wasserzeichen, das durch Stoffverdrängung oder -ansammlung durch die sog. Egoutteurwalze bereits auf der Nasspartie entsteht.
Natur-Karton
Durchgearbeiteter, einlagiger Karton. Im Gegensatz zu gegautschtem oder geklebtem Karton.
Naturkunstdruck
Früher gebräuchlicheres, ungestrichenes (naturbelassenes), hochsatiniertes, holzfreies Druckpapier. Mit einer auch für feinere Rasterdrucke geeigneten Oberfläche.
Natur-Papier
Oberbegriff für alle aus Pflanzenfasern, also ohne synthetische Fasern gefertigten Papiere, die weder durch Strich noch durch Beschichtung verändert/veredelt sind.
Naturpaus-Papier
Durch besondere Mahlung des Zellstoffes erzeugtes, durchsichtiges Zeichen-Transparentpapier (Lichtpauspapier).
Nebenbahn
Bei der Ausrüstung von Papierrollen (Längsteilung) anfallende Restbreite (-bahn).
Neue-Bleichverfahren
Weltweit sind neue Verfahren in der Erprobung, um Lignin von der Zellulose zu trennen, Bleichen ohne Chlor zu ermöglichen, Rohstoffe bestmöglich zu nutzen und die Umwelt so gering wie möglich zu belasten. Mehrere dieser Verfahren wurden in Deutschland entwickelt, z. B. das Acetosolv- und das ASAM-Verfahren. "Alcell" und "Organocell"/"Organosolv" sind weitere Aufschlussverfahren, deren Erprobung die Hoffnung zulässt, dass in naher Zukunft eine weitere umweltschonendere Herstellung von Faserstoffen möglich ist (Stand 1993).
Normal-Kopierpapier
Umgangssprachliche Bezeichnung für meist holzfreies Papier (matt, mattsatiniert und satiniert je nach Gerätetyp). Geeignet für die Schrift/Bildaufnahme im optischen Kopierverfahren. Die Anforderungen an ein gutes Kopierpapier (Gerätetyp, Hitze, elektrische Aufladung, Kopiergeschwindigkeit, beidseitige Kopie, Sorter usw.) verlangen "spezielle Normal"-Kopierpapiere, z.B. in klimafester Verpackung.
Normal-Papier
Früher häufiger eingesetzte Papiere, vorwiegend für die Verwendung bei Behörden (Verwendungsklassen 1 - 8a). Ihre klar definierten Eigenschaften (Stoffklassen H 100-ZVL) sind in den DIN-Normblättern 6730 und 827 festgelegt. Normalpapiere müssen strenggenommen ein Wasserzeichen mit dem Namen des Herstellers und dem Wort "Normal" plus Verwendungsklasse haben (z.B. "Normal 4a").
Normformate-(din-Formate)
Vom Normenausschuss der Deutschen Industrie (DIN) ab 1919 festgelegte Formatreihen A, B, C, D zur Vereinheitlichung von Papier-Abmessungen.
Noten-Papier
Meist holzfreies, zähes, nicht durchscheinendes, nicht blendendes Papier. Geräuscharm (umblättern), auch nassfest (für Platzkonzerte).
Nutzen
Aufteilung von kleineren, gleichgroßen Formaten auf den nutzbaren Teil eines Papierbogens.
 
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