| Lackmus-Papier
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Reagenzpapier (Indikatorpapier). Mit dem Farbstoff Lackmusflechte getränkt, dient es dem Nachweis von Säuren und Laugen. Blaues Lackmuspapier färbt sich in Säure rot, rotes Lackmuspapier wird in Laugen (Basen, Alkali) blau.
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| Laminieren
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Das Verbinden verschiedener Werkstoffe (Papier, Kunststoff, Folie) durch Pressen oder Verkleben zu einem "Laminat", das alle guten Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe vereinigt.
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| Lampenschirm-Papier/-Karton
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Holzfreies Papier (Karton), oftmals geklebt und durch nachträgliches Imprägnieren mit Ölen oder Kunstharzen transparent gemacht.
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| Landkarten-Papier
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Hochwertiges, teilweise sogar hadernhaltiges Offsetdruckpapier. Es garantiert bei Verarbeitung und Gebrauch höchstmögliche Maßhaltigkeit und Festigkeitswerte (Falzen).
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| Langsieb-Papiermaschine
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1799 von Louis Robert erfundene, heute noch meistverwendete Technik mit Arbeitsbreiten bis 9 Meter. Das Ganzzeug = der mit Wasser vermischte Papierrohstoff, läuft über einen Cleaner zum Stoffauflauf (99% Wassergehalt, 1% Faser- und Feststoffanteile). Hier wird die dünnflüssige Masse auf das umlaufende Langsieb gesprüht, wo die Bildung des Blattes erfolgt. Nachdem der Großteil des Wassers abgeflossen ist, wird in der Pressen- und Trockenpartie die Restfeuchtigkeit bis auf ca. 5 - 8% entzogen. Anschließend wird das Papier geglättet und evtl. veredelt.
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| Laserdruck
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Kopierverfahren, bei dem die elektro-fotosensible Druckform (für Xerographie) mittels Laserstrahlen belichtet wird.
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| Laserdruck-Papier
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Naturpapier oder gestrichenes Papier. Wegen der besonderen Anforderungen in der Weiterverarbeitung muss es über hohe Stabilität, einwandfreien Schnitt und geregelte Feuchte verfügen.
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| Laufrichtung
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Die Richtung, in der das Papier bei der Herstellung durch die Papiermaschine läuft. Dabei richten sich auf dem Langsieb die Papierfasern überwiegend parallel (längs) zur Laufrichtung aus. Von Bedeutung ist die Laufrichtung für den Verarbeiter (Drucker, Buchbinder), weil sich Papierfasern durch Luftfeuchtigkeit in Längs- und Querrichtung unterschiedlich dehnen.
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| Leder-Papier
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Farbiges Überzugspapier für Feinkartonagen und Etuis, meist lackiert und in lederähnlicher Narbung geprägt.
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| Leder-Pappe
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Braune Pappe aus mindestens 30% Braunschliff. Dadurch besonders zäh und geschmeidig, z.B. für Kartonagen und Koffer.
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| Leimpresse
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Durch Oberflächenleimung der Papierbahn in der Papiermaschine (Trockenpartie) lassen sich geschlossene Oberfläche, Flachlage und bessere Beschreib- und Bedruckbarkeit von Papier erzielen. Bei gestrichenen Papieren wird in der Leimpresse vielfach ein Vorstrich aufgebracht (Stoffleimung).
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| Leimungsgrad
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Bezeichnung für die Widerstandsfähigkeit eines geleimten Papiers gegen Wasser. Der Leimungsgrad wird mit der Tintenstichprobe festgestellt.
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| Leinengeprägtes-Papier
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Briefpapier mit leinenartig geprägter Oberflächenstruktur.
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| Leitkarten-Karton
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In der Regel 400 g/qm standfester Karton für Leitkarten in Karteien.
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| Leuchtfarben-Papier
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Meist einseitig, mit optisch aufhellenden Farben gestrichenes, witterungsbeständiges Plakatpapier. Am Tage kann es leuchten (fluoreszieren) und bei nächtlichem Lichteinfall auch nachleuchten (phosphorisieren).
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| Lichtdruck-Papier
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Holzfreies Papier mit absolut geschlossener Oberfläche, weich und dennoch maßhaltig gearbeitet. Für hochwertige Gemälde-Reproduktionen im Lichtdruckverfahren.
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| Lichtechtes-Papier
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100%igen Schutz vor Ausbleichen unter Einwirkung von Tageslicht und Wärme gibt es für Papier nicht. Holzfreie Rohstoffe und entsprechende Farbpigmente können die Farbtonänderung verzögern.
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| Lichtpaus-Papier
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Dient zum Vervielfältigen von Zeichnungen (auf lichtdurchlässiger Vorlage). Für die unterschiedlichen Verfahren (trocken und feucht) gibt es unterschiedliche Ausführungen dieses transparenten Papieres.
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| Lignin
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Eine Substanz in Pflanzen - also auch in Holz-, die Fasern verbindet und versteift. Sie muss zur Faserstoffgewinnung von der Zellulose gelöst werden. Lignin ist auch verantwortlich für das Vergilben von Papier (neue Bleich-Verfahren).
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| Liniertes-Papier
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Mit verschiedenen Lineaturen bedrucktes Schreibpapier für Schule und Büro, meist DIN A3 auf DIN A4 gefalzt (Kanzleipapier).
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| Linters
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Feiner Haarbelag auf der Oberfläche von Baumwollsamen. Gut geeignet als Rohstoff für technische Feinpapiere.
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| Lithografie-Papier
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Meist scharf satiniertes, vollgeleimtes Papier für den direkten Steindruck (lithos = griechisch "Stein"). Dieses Druckverfahren ist der Vorläufer des Offsetdrucks und heute nur noch wenig gebräuchlich.
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| Lochkarten-Karton
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Spezialkarton mit hoher Festigkeit und Standfähigkeit und völlig gleichmäßiger Dicke (161 g/qm). Im Zuge der EDV-Technik rückläufig.
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| Lochstreifen-Papier
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Hochsatiniertes, zähes, dimensionsstabiles Papier in Streifen. Für mechanische, optische und elektronische Lese- und Steuerungsverfahren.
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| Lösch-Papier
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Besonders saugfähiges Papier. Entweder holzfrei aus Baumwollzellstoff oder holzhaltig aus langfaserigem, röschgemahlenem Holzschliff hergestellt.
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| Luftbürstenstrich
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Verfahren zur Herstellung gestrichener Papiere. Dabei verteilen Luftdüsen die Streichmasse auf den Streichwalzen und entfernen den Überschuss mit Druckluft.
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| Luftfeuchtigkeit
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Weil Papier sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsschwankungen reagiert, ist ein möglichst konstantes Klima (Luftfeuchtigkeit und Temperatur) für die Papierlagerung wichtig. Bei der Verarbeitung von Papier hat sich eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 50 - 55% bei einer Temperatur von 20°-22°C als günstig herausgestellt.
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| Luftpost-Papier
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Überwiegend weißes, dünnes, opakes, holzfreies Schreib- bzw. Schreibmaschinenpapier (ca. 20-30 g/qm), das auch durch eine geschrumpelte Struktur (Onionskin) weniger durchscheinend gemacht werden kann.
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| Luftundurchlässigkeit
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Für z.B. Verpackungspapier (Lebensmittel und Samen) erwünschte, möglichst geringe Porösität. Sie wird durch schmierige Mahlung des Rohstoffes erzielt.
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| Lwc-Papier-
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L = light = leicht, W = weight = gewichtig, C = coated = gestrichen. Holzhaltiges, beidseitig gestrichenes Rollenoffsetpapier und Tiefdruckpapier (im Gewichtsbereich von 39 - 80 g/qm). Für Zeitschriften, Versandhauskataloge, Infopost o.ä. (ULWC).
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