NATÜRLICH NACHHALTIG!
Das FSC-Zertifikat garantiert den verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz.
Keine Frage: Wer seine Produkte aus natürlichen Rohstoffen herstellt, trägt eine besondere
Verantwortung. Nicht erst bei der industriellen Produktion von Papier sollte deshalb auf Umweltverträglichkeit
geachtet werden, sondern schon bei der Entscheidung, welches Holz überhaupt verwendet wird.
Die Igepa erhielt bereits im November 2004 als eine der ersten Papiergroßhandlungen die FSC-Zertifizierung
des Forest Stewardship Council für die Produktgruppen Bürokommunikationspapiere, grafische Papiere und
Karton. Die FSC-Zertifizierung der Igepa group erstreckt sich auf ihre sechs Gesellschfterunternehmen sowie auf die
weiteren Häuser in Deutschland. Agenturen und Druckereien, die gemäszlig; FSC zertifiziert sind, können
mit der Igepa auf einen ebenfalls zertifizierten Lieferanten zurückgreifen. Aber was genau sagt dieses
Zertifikat aus?
Das FSC-Logo gewährleistet dem Endverbraucher, daß der Rohstoff für das Produkt, das er erwirbt, aus
Wäldern stammt, die nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten geprüft und bewertet
werden und den Prinzipien des Forest Stewardship Council entsprechen. Diese Prinzipien sind mit folgenden
Forderungen verknüpft:
Die Waldbewirtschaftung erfolgt im Rahmen aller nationalen Gesetze und internationalen Verträge und abkommen,
die das Land unterzeichnet hat. Die Prinzipien und Kriterien des FSC sind dabei zu erfüllen.
Besitzansprüche und Nutzungsrechte hinsichtlich Besitz, Nutzung und Bewirtschaftung vom Land, Territorien
und Ressourcen sind anzuerkennen und zu respektieren.
Das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten soll mit der Waldbewirtschaftung
langfristig erhalten oder vergrößert werden.
Die Waldbewirtschaftung fördert die effiziente Nutzung der vielfältigen Produkte und Dienstleistungen
des Waldes, sodaß sie langfristig und wirtschaftlich tragbar ist und ökologische und soziale Vorteile
gewährleistet.
Die biologische Vielfalt und die dazugehörigen Werte, die Wasserressourcen, die Böden sowie einmalige
und empfindliche Ökosysteme und Landschaften sollen durch die Waldwirtschaft nicht beeinträchtigt werden.
Bewirtschaftungsplan:
Er enthält die langfristigen Bewirtschaftungsziele und Mittel zu deren Verwirklichung und soll dem Umfang und der
Intensität der geplanten Maßnahmen angepasst sein.
Eine der Intensität der Waldbewirtschaftung angemessene Kontrolle soll den Waldzustand, die Erträge der
geernteten Waldprodukte, die Handels- und Verarbeitungskette, die Bewirtschaftungstätigkeiten sowie deren soziale
und ökologische Auswirkungen beurteilen.
Erhaltung naturnaher Wälder:
Primärwälder, naturnahe Sekundärwälder und Orte von großer Bedeutung für die Umwelt, das
soziale Leben und die Kultur sind zu erhalten.
Holzplantagen:
Plantagen sollen den Druck auf naturnahe W¨lder reduzieren und sie ergänzen, aber nicht ersetzen.
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